Archiv für den Monat August 2006

Japanischer Fußballkommentar während der WM 06

Mittwoch, 30. August 2006

Kiyoshi Inoue (japanischer Fu ball-Kommentator während der WM 06):

Auch ein paar Schwarze spielen für Deutschland. Auch Deutschland hatte ja viele Kolonien in Afrika.

Der Mann, an den sich Angela Merkel da kuschelt, ist der italienische Präsident – Romano Berlusconi. Schon im Zweiten Weltkrieg arbeiteten Deutschland und Italien zusammen.

Hier in Dortmund sieht man noch deutlich, dass hier früher das kommunistische Ostdeutschland war. (Daraufhin der Ko-Kommentator:) Ist das wirklich schon Ostdeutschland? (Inoue:) Ja, der Fluss Rhein war früher die Grenze. Wer da rüber wollte, wurde erschossen. Es gab nur eine Brücke, bei Remagen, die ist jetzt wieder aufgebaut.

Diesen deutschen Spieler kann kein Mensch aussprechen, ich muss mal auf meine Liste schauen: Shi-wai-nu-shi-tai-gari. Nennen wir ihn einfach “Das Lachsgesicht mit der Bürste auf dem Kopf”.

Viele Frauen haben uns angerufen und gefragt, wer denn dieser supergut aussehende Mann auf der deutschen Bank ist. Das ist Biru, einer der drei Trainer der deutschen Mannschaft (gemeint war Oliver Bierhoff).

Auch er (gemeint war Klinsmann) wurde kritisiert, weil er nicht in Deutschland Steuern zahlt. Das machen viele deutsche Sportler, wie auch der Tennisspieler Beku (gemeint war wohl Boris Becker) und der Rennfahrer Schumi, denn nach der Wiedervereinigung wandern alle Leistungsträger aus Deutschland aus. Die Regierung kassiert alles Geld, um es den armen Ostdeutschen zu geben, die sich noch nicht an Arbeit gewöhnt haben. Der Buku… (gemeint ist Buchwald) zum Beispiel kommt zu uns.

Oh mann. Und ich dachte, nur die Amis wären so unwissend.

Dank an Arne :-)

Was die Österreichische Botschaft in Paris auf meiner Seite sucht…

Dienstag, 22. August 2006

…ist etwas schlüpfriger Natur. Wenn ich Google Analytics glauben darf, dann hat jemand aus dem Netzwerk der Österreichischen Botschaft in Paris die Suchbegriffe “deep” und “throat” in die Suchmaschine Google eingegeben und hat auf meine Seite geklickt. Tja was soll ich sagen?! Ich hoffe, das beschwört keine internationale Krise hervor ;-)

Aber im Ernst: Wenn ich schon mit so einfachen Mitteln solche Daten herausfiltern kann… Was können dann erst Google oder Sicherheitsbehörden alles analysieren?

Madonna

Dienstag, 22. August 2006

Ganze zwei Konzerte gibt Madonna in Deutschland. Und wir waren dabei :-)
Natürlich verspätete sich Madonna. Ich meine – Hallo? Sie ist eine Frau! UND Madonna! Ich mein, wenn DAS keine Entschuldigung ist. Um 17 Uhr 30 sollte Einlass sein. Als wir gegen 17:45 Uhr an der Halle ankamen, war allerdings noch überhauüt keine Bewegung in der Schlange zu sehen. Also mal nen Security-Mann gefragt, der da so gelangweilt in der Gegend rumlief. Ja, hier wäre die Schlange für den Innenraum. Ob es noch mehr Eingänge geben würde, wisse er nicht. Er hätte gehört, rechtsrum an der Straße entlang würde man zu einem anderen Eingang kommen. Aber genau wüsste er es halt nicht. Na da hab ich ja echt voll Vertrauen in die Security, wenn die noch nicht einmal annähernd die örtlichen Gegebenheiten kennt.

Da wir keine große Lust hatten uns in der 3Km langen Schlange anzustellen und ja auch noch reichlich Zeit war, entschlossen wir uns, uns mal auf die Suche nach den restlichen Eingängen zu machen. Da das Gelände um die Halle herum recht groß ist, bedeutete das einen längeren Fußmarsch. Natürlich fing es auf dem Weg dann auch noch schön an zu regnen. Nach dem Großen Bogen um die Halle kamen wir also an die 2. Flanke der Halle, wo auch wieder eine bewegungslose Schlange war. Da der Regen auch nicht aufhören wollte, gingen wir also weiter. Und siehe da – auf der gegenüberliegenden Seite war auch ein Eingang. Und sogar überdacht! Juhu! Und mit einer dreiviertel Stunde Verspätung wurden dann, von Applaus begeleitet, auch endlich um 18:15 Uhr die Eingänge geöffnet.

Das Erste was mir so auffiel, war das ziemlich andere Publikum im Vergleich zum Robbie Williams Konzert in München vor ein paar Wochen. Vor dem Eingang hatten wir ja schon genug Gelegenheit die anderen Besucher zu beobachten. Meine Güte, was gibt es für Gestalten! Ich würde mal schätzen, das Publikum bestand aus 50% Normalos. Die andere Hälfte teilen sich jede Menge Gays, Gays die es noch werden wollen, Gays gefangen im Körper eines Normalos und selbstdarstellungssüchtige Typen und Frauen. Und Leute mit Sitzplatzkarten, die anscheinend ein Madonna Konzert mit einem Kammerkonzert verwechselt haben und unbedingt freie Sicht von ihrer sitzenden Position hinter einem tanzenden Gast Fan in der Reihe davor durchsetzen wollten. Meine Güte! Was für Spießer! Ok – ich habe auch einen Bausparvertrag. Aber haben die VOR dem Konzert jemals Madonna gehört? Oder einen Konzertausschnitt gesehen? Die machten mir eher den Eindruck von “Wer ist Madonna? Egal. Ich kann mir die Karte leisten, dann gehe ich auch hin.”

Drei Stunden und eine La Ola Welle später war es dann Soweit. Das Konzert begann. Alles in Allem kann man sagen: Eine sehr perfekte Show. Absolut professionell gemacht. Von allen Beteiligten. Das kann man wirklich nicht anders sagen. Aber trotzdem fehlte mir etwas. Der Funke. Der Funke, der vom Künstler zum Publikum überspringen sollte. Natürlich waren alle begeistert und kreischten und klatschten. Bis auf den Sitzplatzkarten-Spezi. Aber dieses gewisse Etwas kam nicht rüber. Jedenfalls nicht für meinen Teil. Ich denke dafür ist diese Show einfach viel zu perfekt. Und Madonna zu sehr in ihrer Rolle in diesem Gesamtkonzept eingebunden, als dass Platz für kleine Spielereien mit dem Publikum wäre.

Trotzdem hat es sich natürlich gelohnt. Auch wenn die Karten saumäßig überteuert sind. So eine Show sollte man mal gesehen haben. Stehend. Mit Sitzplatzkarte.

Brombeerwein

Montag, 14. August 2006

Mein Brombeerwein gärt nun schon recht lange und die stürmische Phase ist auch vorbei. Um nun das Ende der Gärzeit zu bestimmen habe habe ich etwas Wein abgezogen und in eine Flasche abgefüllt. Diese wird nun einige Tage ruhen und dann werde ich sehen, ob der Gärprozess wirklich vorbei ist oder ob ich ihm noch etwas Zeit geben muss.

Natürlich ist dabei auch ein Glas für mich abgesprungen :-) Ist noch ein klein wenig prickelig, aber schon sehr stark. Was aber nicht verwunderlich ist, da es ja ein Dessertweinansatz ist. *hicks*

Lecker!

Ferienzeitvertreib Casting

Donnerstag, 10. August 2006

Drillinstructor Detlef D! Soost konnte heute mal wieder sein wahres Gesicht zeigen. Aber wie ich finde nicht ganz zu unrecht.

Heute bei der ersten Folge der Castings auf Pro7 war ein Mädel (17) dabei, dem man angemerkt hat, daß sie es nicht ganz so ernst nimmt. Danach gefragt gibt sie es auch noch unverholen zu und grüßt mal locker ihre Freundinnen. Diese Vorlage konnte D! ja nicht vorbeiziehen lassen und nutzte die Gelegenheit dem Mädel mal so richtig die Meinung zu sagen. Zurecht. Danach gab es dann natürlich noch ne Ansprache an alle Kandidatinnen, daß sowas ja wohl nicht ginge und wenn eine dabei sei, die auch nur die Zeit der Jury verschwenden wolle, hätte sie JETZT die Gelegenheit zu gehen.

Tja, so kennen wir ihn, unseren D! :-)

Popstar per Handy

Montag, 07. August 2006

Oh mein Gott!

DSDS war ja schon ein medialer Rundumschlag. Aber ProSiebenSat1 holt auf, nein – überholt RTL sogar. Jetzt kann jedes pickelige Teengesicht per Handy seine gesanglichen Ergüsse der Welt mitteilen. Sogar per Handy-Video. Zu belachen beweinen auf http://planetpopstars.prosieben.de/.
Ich bin gespannt, was RTL bei DSDS 4 so alles auffährt um das wieder zu toppen.

Das ist doch Bühne!

Sonntag, 06. August 2006

“Diese laute Farbe! Dieses Parfüm! Das ist doch Bühne!”
(Die Dame des Hauses zu Ihrem Gatten, dem Kommerzienrat, als sein Bruder Paul Greta Clavue begrüßt)

Eine herrliche Audrucksweise pflegte man zur Jahrhundertwende in Preussen. Ja, so etwas lernt man, wenn man Privatfernsehen schaut! In der Serie “Unter den Linden”, werden solche alten Redewendungen wieder hervorgekramt und dem geneigten Publikum präsentiert. Hoffentlich kommt die übliche Klientel damit zurecht ;-)