Archiv für den Monat November 2006

Petition gegen die Stimmabgabe mit Wahlgeräten

Mittwoch, 22. November 2006

Manchmal dauert es etwas länger.

In Deutschland gibt es wohl 50 Gemeinden in denen mit Wahlcomputern gewählt wird, anstatt mit den üblichen und bekannten Wahlzetteln. Herford gehört (leider) auch dazu. Bisher musste habe ich auch schon ein paar mal auf dieser Maschine mein virtuelles Kreuzchen gemacht und mich natürlich auch schongefragt, ob das alles so sicher ist. Schliesslich wird ja so ziemlich alles gehackt, was irgendwie nach Computer aussieht.

Jetzt lese ich in der Ausgabe 23/06 der C’t ein Interview mit Rop Gonggrijp einem Niederländischen Aktivisten gegen Wahlcomputer, der über die Situation in den Niederlanen berichtet, wo ein Wahlcomputer gehackt wurde und dort ein Schachprogramm installiert werden konnte. Er beschreibt die Situation dort und die Machtlosigkeit der Wahlhelfer, denen (wie hier in Deutschland) durch den Wahlcomputer die gesetzlich zugesicherte Kontrolle der Wahlzettel entzogen wurde. In Holland wurde daraufhin dem Gerät eines Herstellers die Zulassung entzogen. In dem Artikel (man ich finde das Heft grad nicht) wird auch auf den CCC verwiesen, der hierzulande auch schon lange gegen Wahlcomputer Front macht und die (erschreckenden) Manipulationsmöglichkeiten aufzeigt.

Und heute finde ich einen äusserst interessanten Podcast, der auch wieder dieses Thema aufgreift. Die Jungs berichten von den Niederländischen Wahlcomputern und auch vom CCC (aufhorch), der hier eine Petition gegen den Einsatz von Wahlcomputern eingereicht hat. Und das war neu für mich. Also schnell den Link gesucht und diese Petition unterschrieben. Die Petition kann nur noch bis zum 28.11.2006 unterschrieben werden.

Mehr Infos beim CCC.

Bits und so

Dienstag, 21. November 2006

Da blättert man so in seinem iTunes herum auf der Suche nach interessanten Podcasts – man hat ja noch nicht genug – und findet tatsächlich einen sehr Vielversprechenden. Und auch noch unkomerziellen! Thema: Mac, PC, Konsole und alles was dazu gehört.

4 Jungs berichten über Neuigkeiten aus der Szene und kommentieren mit eigenen Erfahrungen. Leicht lässt sich die Mac-affinität der Vier erkennen, was aber mit einem Augenzwinkern rübergebracht wird. In der Tradition der C’t Artikel wird auch hier sehr kritisch über DRM, Microsoft und Wahlcomputer berichtet.

Also Ohren auf und Podcast abonnieren!

Fantaschnitten

Samstag, 04. November 2006

Für ca. 24 Stücke:

Für den Rührteig:

  • 4 Eier
  • 250g Zucker
  • 1 Pck Vanillinzucker
  • 125 ml geschmacksneutrales Speiseöl
  • 150 ml gelbe Zitronen- oder Orangenlimonade
  • 250 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver

Für den Belag:K

  • 1 Kg frische Pfirsiche bzw. Aprikosen oder Dosenfrüchte
  • 600 ml Sahne
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 5 Pck. Vanillinzucker
  • 500 g Schmand
  • evtl. Zimtzucker zum bestreuen

Außerdem:

  • 1 Backblech
  • Fett oder Backpapier für das Blech

Rührteig:

  1. Eier, Zucker Vanillinzucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe zu einer dickschaumigen, hellen gelben Creme schlagen.
  2. Speiseöl und Zitronenlimonade dazugießen, dabei ständig auf niedriger Stufe weiterschlagen
  3. Mehl sowie Backpulver mischen. Portionsweise über den Teig sieben und auf mittlerer Stufe unterrühren
  4. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit weichem Fett betreichen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf geben und glattstreichen. Dann auf der mittleren Einschubleiste ca. 25 Min. backen.
  5. Den Kuchen nach dem Backen auf dem Blech erkalten lassen.

Belag:

  1. Die frischen Pfirsiche oder Aprikosen am Stielansatz kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und dann häuten. Die Früchte halbieren, entsteinen und fein würfeln. Die Dosenware nur abtropfen lassen und in Würfel teilen.
  2. Sahne, Sahnesteif und 3 Pck. Vanillinzucker sehr steif schlagen
  3. Schmand und 2 Pck. Vanillinzucker verrühren. Die Creme mit den Pfirsich- oder Aprikosenwürfeln mischen.
  4. Sahne locker unterheben. Die Masse gleichmäßig auf den Kuchen streichen und mit Zimtzucker bestreuen.

Gugelhupf mit Verdauungsproblemen zum selbermachen

Samstag, 04. November 2006

300 g Butter, weich
270 g Zucker
1 Beutel Vanillezucker
1 Rum-Aroma
1 Prise Salz
5 Ei(er)
375 g Mehl (Weizen)
12 g Backpulver
3 EL Milch
20 g Kakaopulver
20 g Zucker
3 EL Milch
Puderzucker

Weiche Butter geschmeidig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker, Rum-Aroma und Salz zugeben und solange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier einzeln einrühren.

Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd esslöffelweise mit der Milch einrühren (nur so viel Milch verwenden, dass der Teig schwer reißend von einem Löffel fällt). 2/3 des Teiges in eine Marmorkuchenform füllen. Kakao mit Zucker vermischen und Milch einrühren, das ganze unter den restlichen Teig rühren. Den dunklen Teig auf dem hellen verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen. Den Kuchen backen bei 190°C, ca. 60 Min. (wenn er oben zu dunkel wird, nach der Hälfte der Backzeit mit einem Stück Alufolie abdecken). Den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Gugelhupf mit Verdauungsproblemen

Donnerstag, 02. November 2006

Jetzt weiss ich, warum eine Gugelhupfform ein Loch in der Mitte hat ;-)

George W. Bush macht Scherze über die nicht gefundenen Waffen im Irak

Mittwoch, 01. November 2006

Ich wusste es schon immer. George ist ein Komiker. Sein ausgesprochener Spürsinn für Humor und die realitätsnähe seiner Scherze sind bemerkenswert. Wie immer lässt er sein Publikum spüren, dass er die Tragweite seiner Gags genau berechnet hat. Das gibt uns, die wir nur arme Europäer sind, einen kleinen Eindruck von der unglaublichen weltmännischen Umsicht und Brillianz dieses George. Neidisch blicken wir auf sein Publikum, das das Privileg sichtlich geniesst, diesem Mann zuklatschen zu müssen dürfen.