Gelöst: WordPress Theme Twenty Thirteen sidebar overlaps footer

Beim umbauen des an sich sehr schönen und gut programmierten WordPress Theme „Twenty Thirteen“, das standardmäßig seit WordPress 3.6 mit ausgerollt wird, ist mir aufgefallen, dass die sidebar, wird sie denn länger als der content, über den Footer ragt. An sich geht man davon aus, daß eine Seite einfach länger wird, wenn der Inhalt sich vermehrt, und dass der Footer auch immer schön „unter“ dem Main-Content bleibt.

Das verhält sich im Standart in Theme „Twenty Thirteen“ aber ganz anders. Da wird die Sidebar zwar länger, aber der Footer schiebt sich nicht einfach weiter nach unten. Nein, er hängt schön am Contentbereich.

Dieses Problem scheinen echt viele Developer zu haben, die dieses WordPress Theme benutzen. So findet man im Netz auch etliche Hilferufe zu diesem Thema. Angeblich gibt es dazu auch schon einen offiziellen Fix für das Theme, den konnte ich aber nicht wirklich finden. Manche haben JavaScript bemüht, um die Höhe der content-area auszulesen und diese dann auch der Sidebar zu geben. Das war mir aber auch etwas zu viel des Guten. Man muss das doch auch mit CSS lösen können?

Ich hatte meine Sidebar eh schon von der rechten auf die linke Seite gestellt, damit veränderte sich auch schon ein bischen im CSS. Was musste ich nun noch machen? Ich habe um Sidebar und contetn-area noch ein <div> gebaut. Das wurde dann mit per CSS auf Breite usw. abgestimmt:

.content-main-wrapper {
clear: both;
margin: 0 auto;
max-width: 977px;
}

Dann musste noch am CSS der Sidebar verändert werden. So sah das vorher aus:

.site-main .sidebar-container {
height: 0;
position: absolute;
top: 477px;
width: 100%;
z-index: 1;
}

Und jetzt sieht das so aus:

.site-main .sidebar-container {
top: 477px;
float:left;
z-index: 1;
}

Wobei man den z-index auch noch weg lassen könnte.

Damit wird der Footer nun schön immer unter dem Inhalt der Seite bleiben. Egal, ob die Sidebar nun länger wird als der content, oder andersherum.

 

KeePass und KeePassX mit derselben Datenbank verwenden

Nach ein paar Versuchen mit Roboform und anderen Password-Verwaltungs-Tools verwende ich nun schon seit geraumer Zeit KeePass. KeePass zeichnet sich unter Anderem dadurch aus, dass es plattformübergreifend verfügbar ist und damit sowohl unter Windows, Mac, Android und Linux (u.A.) benutzt werden kann. Außerdem gibt es noch diverse Browser-Plugins, die einem das Leben erleichtern. Für KeePass selbst gibt es auch noch eine Menge Plugins, womit Funktionen erweitert werden können und zu guter Letzt kann man sogar noch per Script das ganze automatisieren.

Trotzdem stand ich vor dem Problem, dass ich sowohl unter Windows als auch unter Mac dieselbe Passwort-Datenbank benutzen wollte. Wozu hat man ein Tool, was auf allen Plattformen läuft? Das Problem dabei ist aber, dass KeePass unter Windows in Version 2.x die Datenbank in einem anderen Format speichert, als KeePassX für Mac. KeePassX ist ein Derivat von KeePass für den Mac, kann aber derzeit nur die alte KeePass Datenbank benutzen.

Die Grundvoraussetzungen zur parallelen Benutzung sind recht leicht zu erfüllen. Man nutzt die Portable Version von KeePass und installiert diese auf dem USB Stick. Die Passwort Datenbank belässt man natürlich auch auf dem Stick. Auch KeePassX läuft auf dem Stick und muss nicht extra auf dem Mac installiert werden. Jetzt müssen nur noch die Datenbanken synchronisiert werden. Mit Hilfe des Plugins KeeOldFormatExport kann man die 2.x Datenbank schon mal als 1.x Datenbank exportieren. Bleibt noch das Problem, dass man diesen vorgang immer wieder manuell ausführen muss. Bequemerweise sollte das Speichern gleichzeitig in beiden Versionen erfolgen. Das klappt allerdings derzeit nur in eine Richtung, mämlich von der Windows-Version aus. Aber zumindest das lässt sich automtisieren. Dank der Trigger-Funktion in KeePass kann man bei bestimmten Events Aktionen automatisiert ablaufen lassen. Dank der Readme, die dem Plugin beiliegt, kann man diese Funktion auch sehr schnell zusammenklicken. Und voilá, Problem gelöst.

Im nächsten Schritt wäre es dann noch bequemer, die Datenbank nicht nur auf dem USB Stick zu speichern, sondern gleich direkt im Netz, z.B. in der Dropbox. Damit hätte man dann auch gleich immer die aktuelleste Datenbank auf dem Android zur Verfügung. Wenn ich das mal ausprobiert habe, kommt die Fortsetzung.

Oh wie schön ist Norwegen…

…und noch viel schöner ist die Reise dort hin. Wie sagt man so schön? Der Weg ist das Ziel. Und der Weg ist mit einem Schiff tatsächlich der bequemste und schönste. Die Fahrt mit der COLOR MAGIC nach Oslo war auch alleine schon die Reise Wert 🙂 Wer ein Kreuzfahrt-Fan ist, wird sich auch auf diesem schönen Schiff wohlfühlen. Da denkt man immer „das ist ja nur ne Fähre“. Aber weit gefehlt! Diese „Fähre“ kann es locker mit den bekannten Kreuzfahrern aufnehmen, was Komfort, Essen und Freizeitangebot angeht.

Aber der Reihe nach. Die Fahrt ging los in Kiel. Dort startet man im schönen Terminal und gelangt über einen langen geschlossenen Steg auf das Schiff. Allein schon der Anblick des großen Schiffes von Land aus ist überwältigend. Auch, wenn man das schon oft gesehen hat, ist es immer wieder erstaunlich, wie riesig so ein Schiff ist.

Color Magic in Kiel
Color Magic in Kiel

Im Inneren des Schiffs angekommen kann man weiterstaunen 🙂 Hier ein paar nette Eindrücke:

Lounge
Lounge
Speisesaal
Speisesaal
Promenade
Promenade

Neben dem Erlebnis Schiff darf natürlich das Ziel der Reise auch nicht ganz vergessen werden. Das Ziel hieß Oslo. Und dank des schönen Wetters war auch der Aufenthalt dort ein schönes Erlebnis. Oslo hat viel zu bieten und man sollte sich überlegen, welches Angebot man wahrnehmen möchte. Für einen ersten Eindruck ist ein Kurztrip mit der Color Line bestimmt nicht schlecht. Auch wenn man noch nie mit dem Schiff unterwegs war, ist das eine gute und günstige Gelegenheit mal auszuprobieren, wie Seefest man so ist. Spätestens aber, wenn man nach der kurzen Zeit wieder zurück aufs Schiff muss, möchte man noch mehr Zeit zur Verfügung haben. Die nächste Reise kann man dann ja schon mal auf der Rücktour planen und gleich einen längeren Aufenthalt einrechnen. Zur Einstimmung hier noch ein paar Eindrücke aus Oslo:

Eindrücke aus Oslo
Eindrücke aus Oslo
Eindrücke aus Oslo 2
Eindrücke aus Oslo 2
Eindrücke aus Oslo 3
Eindrücke aus Oslo 3